

Diese Fleischstücke stammen von jungen Mastschweinen, die im Alter von 7 bis 8 Monaten geschlachtet werden. Das rosafarbene Fleisch ist feinfaserig und zart. Während ab der Mitte des 20. Jahrhunderts aufgrund von Konsumentenwünschen vorwiegend magere Schweine gezüchtet wurden, sind heute wieder Schweine gefragt, die etwas mehr Fett in der Muskulatur aufweisen, also marmoriertes Fleisch liefern. Schweinefleisch ist fest im Schnitt und zeigt eine rosa bis hellrote Färbung. Das Fett ist weiss.
Die Rückenpartie beim Schwein, bestehend aus den Teilstücken Hals, Kotelettstück, Nierstück und Huft.
Er ergibt einen saftigen Schweinshalsbraten oder, in Tranchen geschnitten, Schweinshalssteak in diversen Varianten zubereitet.
Man verwendet es ganz für einen Kotelettbraten oder als Krone, geräuchert als Rippli und einzeln als Koteletts.
Es wird meist für Braten und Steaks sowie Schnitzel verwendet. Das Filet ist genau richtig für ein festliches Familiengericht wie Filet im Teig, Filet à l'orange, Medaillons usw.
Die Huft ist ideal für Braten und Plätzli.
Beim Kalb und Rind Stotzen genannt, liefert er uns die grösste Delikatesse: Den Beinschinken (Jambon à l'os) . Aufgeteilt gibt er das Eckstück (Bäggli) für die mageren, zarten Schnitzel. Die Nuss wird zum ebenfalls berühmten Nussschinkli geräuchert, ist aber auch für Braten, Plätzli und Fleischfondues beliebt. Die Unterspälte eignet sich vor allem für Geschnetzeltes. Mit dem Eckstück zusammen gibt es daraus den herrlichen Rohschinken und Modelschinken.
Sie liefert den gesalzenen und geräucherten Speck sowie Voressen, Hackfleisch und Braten (gefüllt und gerollt). Brustspitz (spare rips) ist auch bei uns eine beliebte Grillspezialität.
Ein dankbares, weil vielseitiges Stück: Braten, Ragouts, Gulasch oder geräucherter Vorderschinken und Schüfeli entstehen aus ihr.
Der Fuss wird sehr oft in Saucen mitgekocht als vorzüglicher Geschmacksverstärker. In der französischen Küche werden diverse Spezialitäten daraus zubereitet.
Sie sind richtig weichgekocht fast so gut wie die berühmten Ossi buchi. Gesalzen und gekocht werden sie zu geschmacksvollen Gnagi.
Kaum ein anderes Schlachttier ist so vollständig verwertbar wie das Schwein. Selbst am Kopf ist fast alles essbar: die Zunge, die Backen und sogar die Ohren und das Schnörrli.
Findet vor allem in der Herstellung von Brüh- und Rohwurstwaren seine Verwendung. Gesalzen und luftgetrocknet wird er oft als Spezialität der Rohwurstwaren angeboten.
Leber, Nieren, Herz, Hirn heissen die Stücke, welche vorwiegend verwendet werden.
In dieser Broschüre finden die Konsumentinnen und Konsumenten neben Informationen zur Tierhaltung auch Angaben zu den verschiedenen Labels und Herkunftszeichen oder zur Verarbeitung und Verwendung der einzelnen Fleischstücke (inkl. Rezepte).
Zur Zeit sind folgende Broschüren in deutsch und französisch erhältlich:
Vom Schwein, Vom Kalb, Vom Poulet, Vom Lamm und Vom Rind.
Die Broschüren werden zusammen mit den jeweiligen Produzenten-Organisationen erarbeitet und können ausschliesslich bei den entsprechenden Organisationen bezogen werden:
Bitte bestellen Sie die Broschüre direkt bei Suisseporcs:
www.suisseporcs.ch oder info@suisseporcs.ch
Broschüre „Vom Schwein“