Die Schweiz eignet sich aufgrund ihrer Topografie nicht überall für den Ackerbau. Darum kann viel Land als natürliche Futtergrundlage für die Tierhaltung genutzt werden. Das Futter der Nutztiere besteht zu einem grossen Teil aus frischem, natürlichem Raufutter.
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Etwa 13% der Schweizer Gesamtfläche bestehen aus alpwirtschaftlichen Nutzflächen. Diese Alp- oder Sömmerungsweiden sind ein herausragendes Element der Schweizer Kulturlandschaft, sie prägen grosse Teile der Alpen, der Voralpen und des Jura. Auf ihnen werden von Frühjahr bis Herbst Kühe, Rinder, Schafe, Ziegen oder Pferde gehalten.
Strenge Futtermittelkontrolle
Für die Fütterung der Nutztiere werden nur streng kontrollierte, art- und umweltgerechte Futtermittel eingesetzt. Diese sind garantiert GVO-frei (gentechnisch nicht verändert) und dürfen unter keinen Umständen Tierkörpermehl enthalten. Hormone, Antibiotika oder antimikrobielle Leistungsförderer sind in der Schweiz seit 1997 verboten.
Dass diese Vorschriften eingehalten werden, dafür sorgt die Eidgenössische Forschungsanstalt Liebefeld-Posieux (ALP). Sie kontrolliert und bewilligt Futtermittel und verhindert, dass toxische oder andere unerwünschte Substanzen in das Fleisch gelangen.
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