Die Schweiz bietet alle Voraussetzungen für eine ökologisch nachhaltige Landwirtschaft. Durch die Platzverhältnisse, aber auch durch die Tradition stehen kleine Betriebe im Vordergrund. Das Motto war schon immer «klein, aber fein». Und weil die Schweizer Bauern seit je die natürliche Landschaft und intakte Alpweiden pflegen, haben sie lange Erfahrung in Sachen naturnahe Produktion.
Fundierte Aus- und Weiterbildung
Die Konsumenten fordern eine umwelt- und tierfreundliche Produktion, gleichzeitig aber auch günstige Nahrungsmittel. Um diese Ansprüche zu erfüllen, suchen und finden die Bauern immer neue Wege. Die Ökologie ist deshalb ein zentraler Bestandteil in ihrer Aus- und Weiterbildung. Die Resultate: hochwertiges Fleisch und eine extensive Landwirtschaft, die weniger Dünger, Pflanzenschutzmittel und Kraftfutter einsetzt.
Ökologische Pionierarbeit
Die Schweizer Bevölkerung schätzt qualitativ hochwertige Naturprodukte, und ihr Umweltbewusstsein wächst. So erstaunt es nicht, dass die Schweiz bei der Ökologisierung der Landwirtschaft Pionierarbeit geleistet hat. Daraus entstand ein Know-how, von dem die Konsumentinnen und Konsumenten nun europaweit profitieren.
Staatliche Förderung
Der Staat unterstützt jeden Landwirt mit Direktzahlungen, wenn er den Ökologischen Leistungsnachweis (ÖLN) erfüllt – den Schweizer Standard für umweltgerechte Landwirtschaft. Heute wird fast zu 100% nach dem ÖLN produziert. Die wichtigsten Anforderungen:
- tiergerechte Haltung,
- ausgeglichene Düngerbilanz,
- geregelte Fruchtfolge,
- ökologische Ausgleichsflächen,
- geeigneter Bodenschutz.
Darüber hinaus fördert die Schweiz gezielt
- die Artenvielfalt in den Landwirtschaftsgebieten,
- die Tierhaltung unter besonders tierfreundlichen Bedingungen,
- die nachhaltige Nutzung der Sömmerungsgebiete.
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