Die Schweizer Landwirtschaft ist ausgesprochen stark auf Familienbetrieben aufgebaut.
Mit durchschnittlich 17 ha sind die Betriebe im internationalen Vergleich eher klein. Dafür gibt es auch ökologische und gesetzliche Gründe: In der Tierhaltung ist der Höchstbestand gesetzlich geregelt (z. B. höchstens 1'500 Mastschweine pro Betrieb).
Im Ackerbau wird je nach Landbauform eine unterschiedliche Anzahl Kulturen angebaut (Fruchtfolge). Dies setzt einer Spezialisierung Grenzen.
Viel Fleisch aus den Bergen
Seit 1996 nimmt zwar die Anzahl Betriebe ab. Die landwirtschaftliche Nutzfläche blieb aber fast unverändert, und die durchschnittliche Betriebsgrösse hat zugenommen. Zwei Drittel der Landwirte halten Tiere zur Milch- und/oder Fleischproduktion. Der grösste Anteil an Betrieben mit tierischer Produktion findet sich in der Bergregion. Betriebe gemischter Produktion (Pflanzen- und Tierproduktion) sind besonders in der Talregion vertreten.
Eine überschaubare Struktur
Landwirtschaftliche Nutzfläche (2008): 1'058’134 ha (davon 70% Grünfläche)
Anzahl Landwirtschaftsbetriebe in der Schweiz (2008): 60'894
Davon im Haupterwerb: 44'000 (72,2%)
Biologisch wirtschaftende Betriebe (2008): 6000 (ca. 10%)
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