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Das Bewerbungsgespräch – ein Termin, der die Karriere beeinflusst.
Lest hier nach, welche goldenen Regeln es gibt, was eine Expertin als wichtig erachtet und wie bekannte Küchenchefs ihre Bewerbungsgespräche erlebt haben
Die fünf goldenen Regeln fürs Bewerbungsgespräch
1. Vorbereitung ist alles! Lies dich gut in den Betrieb ein, bei dem du eine Anstellung möchtest. Wenn du die Anforderungen im Betrieb kennst, kannst du deine Stärken besser ins Spiel bringen. Dazu gehört auch, im Gespräch gut zuzuhören und auf den Personal- oder Küchenchef einzugehen.
2. Blitzsaubere Unterlagen! Deine Bewerbungsunterlagen sollten so schön angerichtet sein wie ein Teller bei Ivo Adam. Lass deine Unterlagen auf Rechtschreibfehler korrigieren. Muster für korrekte Lebensläufe findest du im Internet. Bei der Rechtschreibung kann dir ein versierter Kollege helfen.
3. Kein Freizeitlook! Zieh dich für ein Bewerbungsgespräch an wie für einen Geschäftstermin unter erwachsenen Leuten. Bedruckte T-Shirts, Turnschuhe und Jeans funktionieren nicht.
4. Wisse um deine Schwächen, aber spiel sie nicht hoch! Auch wenn man in Bewerbungsgesprächen nach Schwächen gefragt wird, sollte man nicht zu viel über sie reden. Eine Schwäche, die sich niemand leisten sollte: unpünktlich zum Bewerbungsgespräch zu erscheinen – dahinter wird niemand etwas Positives sehen können.
5. Bleib dich selbst! Auch wenn du einen Job unbedingt willst, solltest du nicht unterwürfig oder grossspurig wirken. Sonst blüht dir schon bald ein peinliches Gespräch.
Expertin Angela Tauro zum Bewerbungsgespräch: «Wichtig ist eine optimale Vorbereitung!
Küchenchefs verraten: «Mein peinlichster Moment im Bewerbungsgespräch»
LCDJ wünscht allen jungen Köchinnen und Köchen viel Glück im nächsten Bewerbungsgespräch und freut sich über Rückmeldungen zu diesem Thema auf www.lcdj.ch/facebook oder auf info@lcdj.ch.
Effilee
Webseiten übers Kochen gibt es viele. Aber keine macht so viel Lust aufs Kochen wie www.effilee.de. Früher als «Kochpiraten» bekannt, ist das Projekt eines Internet-Pioniers mit Faible fürs Kochen nach wie vor reich an Infos und Anregungen.
Wer die Online-Enzyklopädie Wikipedia kennt, weiss auch, wie die Webseite www.effilee.de funktioniert. Hier treffen sich Kenner und Fachleute, um ihr Wissen zu Handen einer breiten Leserschaft zu sammeln – für alle, die irgendwann einmal auf rasche und zuverlässige Informationen angewiesen sind. Und wer ist das nicht ständig, besonders als junger Koch oder junge Köchin? Wer zum Beispiel mit einem Stichwort wie «Bottarga» konfrontiert ist, gibt am besten in seinem Google-Fenster des Internetbrowsers die Stichworte Bottarga + Effilee ein. So kommt man direkt zu den Seiten, die beim deutschen Kochlexikon erklären, was Bottarga eben ist: Gepresster, getrockneter Rogen von der Meeräsche, auch bekannt als «Kaviar des Mittelmeers» (und ziemlich aromatisch).
Im Unterschied zu Wikipedia sind die Seiten von effilee.de schöner gestaltet und übersichtlicher. Ausserdem werden von den Teilnehmern des Projekts gerne auch schön fotografierte Anleitungen hochgeladen. Jeder Interessierte hat die Möglichkeit, sich auf der Plattform unter einem Namen freier Wahl anzumelden und in Zukunft am Grossprojekt mitzuarbeiten, Kommentare zu Rezepten abzugeben oder eigene Artikel hochzuladen. Kurz: Man kann sich auf dieser Webseite immer sicher sein, es mit gleichgesinnten Kochfans zu tun zu haben. Es gibt auch einige Schweizer effilee-Teilnehmer und entsprechend sind im rasch wachsenden Restaurant-Verzeichnis der Webseite – eine zusätzliche Dienstleistung – auch Schweizer Lokale verzeichnet. Die Einträge zu Köchen und Restaurants werden, um undifferenzierte Werbe-Einträge und Spam zu unterbinden, von einem kleinen Redaktionsteam gepflegt. Als Mitglied des Projekts kann man auf sein eigenes Lokal verweisen. Die Beiträge der Mitglieder unterstehen der Creative Commons License, einer im Internet verbreiteten Ableitung des Urheberrechts. Das heisst, alle Beiträge dürfen unter Verweis auf die Quelle übernommen und weiterverbreitet werden.
Ins Leben gerufen wurde effilee.de vom Hamburger Auswanderersohn Vijay Sapre. Der sympathische Mittvierziger ist leidenschaftlicher Koch und hat seinerzeit vom ersten Boom des Internets profitiert, als erste Geschäftsideen von Grossunternehmen aufgekauft wurden. Sapre hat für den deutschen Markt die Gebrauchtwagen-Webseite mobile.de gegründet und anschliessend äusserst profitabel an (nicht auf!) Ebay verkauft. Danach hatte Sapre vorderhand ausgesorgt und beschloss, seine Leidenschaft für die gute Küche mit dem gesamten deutschen Sprachraum zu teilen.
Der Name von effilee.de mag ein bisschen verwirren – ursprünglich hiess die Seite auch tatsächlich kochpiraten.de. 2007 gab es dann eine Namensänderung. «Was uns fasziniert an der Küche, vor allem an der Spitzenküche, sind Sorgfalt, Hingabe und kompromissloses, manchmal geradezu irrationales Qualitätsbewusstsein. Auf die Dauer konnten wir das mit dem Bild des Piraten nicht in Einklang bringen.» erklärt Vijay Sapre die Namensänderung, «Mit Effilee gelingt uns das besser.» Es hat unter anderem die Bedeutung «schärfen, anspitzen» und es steht auch für eine besonders naturbelassene Handelsform erstklassigen Geflügels. Besonders sympathisch an effilee.de ist, dass es sich offensichtlich um kein Profitprojekt handelt – Vijay Sapre ist ganz einfach ein passionierter Koch, der es liebt, bis tief in der Nacht seine Küche warmzuhalten und Gäste zu bewirten. Die Idee einer Kochlehre habe er allerdings nach seinem Verkaufserfolg mit mobile.de zwar in Betracht gezogen, aber zugunsten von effilee.de dann doch verworfen.
Es macht viel Spass, auf effilee.de zu surfen und nach abseitigen Themen zu suchen. Ausserdem ist es spannend, mit Kochfans aus dem ganzen deutschen Sprachraum Kontakte zu pflegen – als Mitglied kann man die Verfasser aller Artikel direkt anschreiben oder sich via Kommentarfunktion mit den anderen Lesern austauschen. Den Verfasser dieses Artikels findet man übrigens unter dem Nickname «Mar y Tierra», nach dem spanischen Prinzip, Produkte des Landes und des Meeres auf dem gleichen Teller zu kombinieren.
Wer will, findet aber auch gründlich abgehandelte Artikel zu Dingen wie Kohlensäure und könnte anschliessend in einem Vortrag fast schon wie ein Profi erklären, wie eigentlich die Kohlensäure ins Mineralwasser kommt.
Tanja Grandits: «Das sind meine liebsten Kochbücher!»
Das Amtsjahr von Tanja Grandits, Küchenchefin im Eschlikofener Restaurant Thurtal, ist zwar abgelaufen. Aber wir können immer noch viel von ihr lernen.
Mit «Aroma pur. Meine fröhliche Weltküche» (AT Verlag) hat Tanja Grandits bereits selbst ein Kochbuch verfasst. Wir haben sie gefragt, welche Bücher wiederum ihre Arbeit geprägt haben.
In Tanja Grandits’ Restaurant Thurtal einen Platz zu bekommen, ist mit Aufwand verbunden und erfordert etwas Geduld. Um unsere Recherche angenehm zu gestalten, haben wir den Aufwand selbstverständlich nicht gescheut und haben der beliebten Starköchin über die Schulter geschaut, als sie unser Menü zubereitete: Eine Ingwer-Tomatensuppe mit Tortello von der Maispoularde, einen Tandoori-Seeteufel auf Kichererbsen-Küchlein und Linsenpüree (alternativ: eine feine Seezunge an Orangenblüten-Emulsion) … so lässt man sich die Arbeit gefallen. Aber natürlich haben wir auch bekommen, was wir uns vorgenommen hatten: Die Liste von Tanja Grandits’ wichtigsten Kochbüchern. Achtung: Die achtbändige Serie «Culinary Chronicles» setzt zwar Massstäbe, ist aber kein ganz günstiges Vergnügen.
Quellen und weiterführende Lektüre:
Jamie und Ferran rasten aus!
Das Buch «Kulinarische Katastrophen weltberühmter Köche» ist nicht nur eine witzige Sammlung von Missgeschicken legendärer Chefs. Sondern auch ein Nachschlagewerk über berühmte Namen von Anthony Bourdain bis Harald Wohlfahrt.
Wir können nicht genug davon kriegen, über die Missgeschicke anderer Leute zu hören und zu lesen. Besonders wenn diese anderen Leute Köche sind. «Kulinarische Katastrophen weltberühmter Köche» vereinigt solche Missgeschicke auf rund 250 genussvollen Seiten.
Kennst du Anthony Bourdain, den schreibenden Küchenchef aus New York? Es ist fast logisch, dass dieser Top-Texter in der witzigen Sammlung kulinarischer Katastrophen weltberühmter Köche die spannendste Geschichte aufbietet. Sein Bericht von einem Silvester-Dinner, bei dem Bourdain als Sous-Chef eines abwesenden Starkochs eine Truppe von chaotischen und drogensüchtigen Köchen bei Laune halten muss, liest sich wie ein Krimi.
Aber keine Bange: Auch die anderen Berichte sind genüsslich zu lesen. Und das schöne daran: Als Kochfreaks lernen wir eine Menge über die Ausbildung und die Vergangenheit so mancher Küchenlegende. Selbst der grosse Ferran Adrià erzählt uns von einer schlimmen Tragödie, die ihm passierte, als er für ein Monster-Bankett mit 3000 Gästen hätte aufkochen sollen und ihm über Nacht sämtlicher Hummer verdarb, der als ein äusserst wichtiger Bestandteil des Festemenüs eingeplant gewesen war.
Weniger lustig ist die Story von Adriàs Molekular-Kollege Heston Blumenthal, dem bloss ein Kellner durchstartete. Und was man ebenfalls wissen muss: Jamie Oliver teilt mit seinem Landsmann und Popstar Robbie Williams ein äusserst britisches Hobby: Nämlich seinen blossen Hintern zu zeigen. «Mooning» nennt man das auf der Insel. Dazu gibts von Jamie lustige Geschichten zu lesen – die wir aber bitte nicht in unseren Küchen ausprobieren wollen.
«Kulinarische Katastrophen weltberühmter Köche» ist eine grossartige Story-Sammlung, ein perfektes Geschenk für Koch-Kollegen und gehört (neben den Werken Anthony Bourdains) als «literarische» Ergänzung in jede Kochbuchsammlung.
Quellen und weiterführende Lektüre:
«Das Wichtigste ist, dass man Freude an seinem Beruf ausstrahlt.»
Horst Petermann ist eine Schweizer Legende. Mit unübertrefflicher Konstanz führt er die Listen der besten Köche an und hat ganze Brigaden von Lehrlingen zu erfolgreichen Köchen ausgebildet. Wie das ging?
Das Restaurant Kunststuben im Zürcher Vorort Küsnacht, an der sogenannten «Goldküste» gelegen, ist jedem ein Begriff, der sich für die Haute Cuisine interessiert. Das hat mit der unvergleichlichen Karriere und dem unstillbaren Ehrgeiz von Küchenchef Horst Petermann zu tun. Derzeit plant er, nach all den Jahren in der Küche, endgültig zum voll verantwortlichen Unternehmer zu werden. Mit 64!
Er hat sich einen Personal Trainer genommen und trainiert wie verrückt, denn «jetzt muss ich noch zehn Jahre fit bleiben!». Wir haben Horst Petermann zu seiner Ausbildung, zu seinen Lehrlingen und Jungköchen und zu Karrieretipps in der Punkteküche befragt. Übrigens: Ralph Schelling, Finalist bei LCDJ in den Jahren 2006 und 2007, hat es nach seinem guten Resultat ebenfalls in die Küche von Horst Petermann geschafft.
Herr Petermann, wie sind Sie Koch geworden?
Ich wurde dazu gedrängt. Eigentlich wollte ich eine Lehre als Exportkaufmann machen. Aber damals gab es für jede Lehrstelle um die hundert Bewerber. Und mein Onkel war eine Art Veterinär für Fische in Hamburg, er hatte gute Beziehungen zu Restaurants. Er hat mir dann die Lehrstelle als Koch verschafft. Ich musste einfach akzeptieren, was die ältere Generation für mich gut fand. An der Lehrstelle lernte ich dann, wie man an grossen Banketten arbeiten muss und wie es in einem noblen Restaurant zu- und hergeht.
Später kamen Sie dann in die Schweiz.
Richtig. Ich arbeitete im Baur au Lac in Zürich, dann in Luzern im Hotel National. Dort hatte ich Valentino Piempini als Chef. Und her hat mich dann total fürs Kochen begeistert! Ich lernte schon damals, dass man jungen Menschen tiefe Erinnerungen mitgeben kann. Ich glaube, dass man als junger Mensch, wenn man von einem Chef motiviert wird, völlig abheben und Grossartiges leisten kann. Übertreiben darf man das allerdings nicht. Ich bin nicht zu früh Chef geworden – Hartly Mathis, heute auf der Corviglia in St. Moritz, sagte als ich 27 war, dass ich jetzt reif dafür wäre. Heute kann man mit 21 Küchenchef werden – ich denke, das ist ein bisschen früh. Man muss länger die Gelegenheit haben, zu lernen. Man kann die Lebensläufe aller grossen Köche ansehen – sie haben alle lange gebraucht, bis sie angekommen sind, wo sie hinwollten.
Bilden Sie heute Kochlehrlinge aus?
Im Moment nicht. Die Kunststube hat nämlich nur eine sehr kleine Küche. Die Lehrlinge sollten unter meiner Aufsicht arbeiten können, aber die Vorbereitung ist bei uns im Untergeschoss. Deshalb würde es einem Lehrling nichts bringen, bei mir zu arbeiten. Aber ich habe eben einen motivierten jungen Mitarbeiter eingestellt. Er ist jetzt seit zwei Monaten bei uns und macht einen sehr guten Eindruck. Empfohlen wurde er mir von einem Spital-Küchenchef, den ich kenne. Tatsache ist, dass meine Leute eine sehr gute Basis mitbringen müssen. Man muss seinen Pauli in- und auswendig können, dann kann man später auch mal was mit Molekularküche versuchen. Einer der besten Ausbildner, die ich kenne, ist übrigens Heinz Witschi in Oberengstringen!
Sie haben aber schon zahlreiche Lehrlinge ausgebildet?
Selbstverständlich habe ich meine Fachlehrerausbildung gemacht, das stellte mir überhaupt keine Probleme. Ich wollte als Lehrmeister immer so gut sein wie als Koch. Die tiefste Note, die ein Lehrling bei mir je hatte, war eine 5.1, die beste eine 5.9. Ich habe um die vierzig Lehrlinge ausgebildet, und viele von ihnen arbeiten heute in meiner unmittelbaren Umgebung – so erfolgreich, dass ich sie eigentlich als Konkurrenten ansehen müsste. Wie zum Beispiel Peter Hussong. Aber die Verhältnisse sind heute so, dass man auch kollegial sein kann.
Wie beurteilen Sie einen Neuzugang in Ihrer Brigade?
Wenn ein junger Koch bei uns antritt, lassen wir ihn zwei, drei Tage arbeiten und beobachten ihn. Natürlich nicht hysterisch, wir schauen, wie er das Messer hält, ob er eine schöne Brunoise schneidet, ob man ihm eine ordentliche Ausbildung hat zukommen lassen. Niemand muss Wunder vollbringen! Das Programm, das wir anschliessend mit ihm machen, das bringen wir ihm ohnehin bei und zeigen ihm alles im Detail. Nach drei Tagen merken wir, ob jemand vom Handwerklichen her für uns geeignet ist. Diese kurze Probezeit ist auch gut für den Bewerber! Er soll ja ebenfalls sehen, ob es ihm bei uns passt.
Worauf achten Sie beim Beurteilen eines Probanden?
Das Wichtigste ist für mich das Auftreten am Anfang. Dass man Freude an seinem Beruf ausstrahlt.
Es ist halt so, dass wir vermutlich die kleinste Küche von allen wichtigen Restaurants der Schweiz haben. Da muss man sehr belastbar sein. Und wenn einer nicht kapiert, dass Mise en Place zu fünfzig Prozent Putzen bedeutet, dann kann man ihn nicht brauchen. Die ersten drei Jahre Ausbildung sind das Wichtigste im Leben eines Koches! Man muss auch die Ware kennen, und das ist ebenfalls eine wichtige Anforderung. Viele solche Sachen werden in Betrieben heute nicht mehr ausreichend gepflegt. Das kommt davon, dass der Chef zuwenig mit seinen Leuten spricht und sie loslegen lässt, ohne sie auf die Geheimnisse des Berufs aufmerksam zu machen.
Und was muss stimmen, bevor sich jemand bei Ihnen überhaupt vorstellen darf?
Bei den Unterlagen achten wir sehr darauf, wie der CV vorbereitet ist. Das hat sich sehr zum Positiven geändert! Wie wir uns früher beworben haben, ist echt kein Vergleich zu heute! Ein Foto und fotokopierte Briefe sehen wir uns gar nicht an, da antworten wir nicht mal. Das ist lieblos und hat keinen Stil. Aber 90 Prozent der Bewerber bekommen eine Antwort von meiner Sekretärin.
Wie ist das Verhältnis von Männern und Frauen in Ihrer Küche? Sind Sie der Ansicht, dass Frauen ebenso hart arbeiten können wie Männer?
Früher hatten wir im Gardemanger auch Frauen, aber in unseren beengten Verhältnissen … leider nein. Aber das heisst überhaupt nichts bezüglich des Talents zum Kochen der Frauen. Wir müssen nur auch einmal ein robusteres Wort sagen können.
Bluffer's Guide: Gutes Benehmen im Gastgewerbe
Es soll hier niemandem unterstellt werden, er oder sie wisse sich bei Tisch nicht zu benehmen. Und doch: Vor dem Tritt ins Fettnäpfchen sind die Allerwenigsten gefeit.
In unserem Gewerbe mit dem Gast wirkt das besonders peinlich! Deshalb hier ein kurzer Auffrischungskurs. Du kannst Fragen stellen!
Ist gutes Benehmen wirklich wieder im Trend? Wie man dem Interview mit dem Schweizer Starkoch Horst Petermann entnehmen kann, ist eine gepflegte, saubere Erscheinung und ein korrektes Benehmen der Punkt, auf den es ankommt, wenn man sich an einer neuen Stelle präsentiert oder sich für einen Job bewirbt.
Der Amerikaner sagt: Du bekommst keine zweite Chance, einen guten ersten Eindruck zu machen.
Es sagt aber auch Roland Fuchs vom Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrum Sankt Gallen: «Benimmkurse, die über das Anrichten hinausgehen, gehören nicht zum Stoffplan der Ausbildung zum Koch oder zur Köchin!»
Deshalb haben wir für dich einige Überlebens-Tipps zum korrekten Benimm in heiklen Situationen zusammengestellt. Und natürlich auch einige witzige Übertreibungen!
Dieser Bluffer’s Guide wird nach und nach zu einem ABC des guten Benehmens ausgebaut. Fragen zum Thema Benimm? Wir recherchieren gerne für dich. Schick uns einfach ein Mail mit deiner Frage an info@lcdj.ch und die Antwort wird schon bald hier publiziert.
Quellen und weiterführende Lektüre: