Proviande
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Aufzuchtbedingungen

Kennen Sie Walliser Trockenfleisch? Was macht diese Schweizer Fleischspezialität so besonders und warum bietet sie wie viele andere Schweizer Fleischspezialitäten einen echten Mehrwert für Handel und Konsumenten? Wir möchten Ihnen am Beispiel von Walliser Trockenfleisch zeigen, warum Schweizer Fleischspezialitäten einen so exzellenten Ruf geniessen.

Nachhaltige und ökologische Aufzucht

Der Standard bei der Tierhaltung ist sehr hoch. Kein Wunder, schliesslich besteht in den Familienbetrieben ein enger Bezug zu den Tieren. Zudem fördert der Staat die verantwortungsvolle Haltung – z. B. mit den Programmen «besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme» (BTS) oder «regelmässiger Auslauf von Tieren im Freien» (RAUS). Bereits zwei Drittel der Betriebe nehmen an RAUS teil, ein Drittel an BTS. Neben den freiwilligen Anstrengungen bestehen aber auch strenge Gesetze und Vorschriften zur artgerechten Tierhaltung. Unabhängige Kontrollen garantieren die Einhaltung.

Die Schweizer Tierverkehrsdatenbank (TVD)

  • Erfasst alle Rinder, registriert Halter von Klauentieren
  • Ermöglicht die Rückverfolgbarkeit von Tieren vom Schlachtbetrieb zurück in den Geburtsbetrieb
  • Dokumentiert jede Standortveränderung
  • Leistet einen Beitrag zur Lebensmittelsicherheit
 

Der Einsatz der Bauern lohnt sich in vielerlei Hinsicht: Die Tiere sind gesünder, ihr Fleisch schmeckt vorzüglich. Hier geht es direkt zu Ihrem persönlichen Eringer Rind. 

Hier erhalten Sie weitere Informationen über Walliser Trockenfleisch.

Natur pur: Alpsommer im Wallis

Etwa 13 Prozent der Schweizer Gesamtfläche besteht aus alpwirtschaftlichen Nutzflächen. Diese Alp- oder Sömmerungsweiden sind ein herausragendes Element der Schweizer Kulturlandschaft, sie prägen grosse Teile der Alpen, der Voralpen und des Juras. Auf ihnen werden von Frühjahr bis Herbst Kühe, Rinder, Schafe, Ziegen oder Pferde gehalten.

Für die Fütterung der Nutztiere werden nur streng kontrollierte, art- und umweltgerechte Futtermittel eingesetzt. Diese sind garantiert GVO-frei (gentechnisch nicht verändert). Dass diese Vorschriften eingehalten werden, dafür sorgt die Eidgenössische Forschungsanstalt Liebefeld-Posieux (ALP). Sie kontrolliert und bewilligt Futtermittel und verhindert, dass toxische oder andere unerwünschte Substanzen in das Fleisch gelangen.

Ökologischer Leistungsnachweis (ÖLN)

Der Staat unterstützt jeden Landwirt mit Direktzahlungen, wenn er den Ökologischen Leistungsnachweis (ÖLN) erfüllt – den Schweizer Standard für umweltgerechte Landwirtschaft. Heute wird fast zu 100 Prozent nach dem ÖLN produziert.