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Die meisten mittelständischen Unternehmen verfügen über die wichtigsten Zertifikate wie ISO, BRC (British Retail Consortium) usw. Darüber hinaus unterhalten sie ihre Qualitätssicherungssysteme.

Vor der Schlachtung

Weil die Fleischhygiene im Stall beginnt, steht schon der Tierhalter in der Pflicht. Die Tiere werden gesund und sauber zur Schlachtung gebracht. Sie werden so gefüttert und gepflegt, dass keine gefährlichen Stoffe ins Fleisch gelangen. Zudem sind sie von der Geburt bis zur Schlachtung in der Tierverkehrsdatenbank registriert.

Während der Schlachtung

Kein Bereich der Lebensmittelproduktion ist so umfassend geregelt wie die Schlachtung – durch Tierschutz, Tiergesundheit und Fleischhygiene. Bereits an den Bau und die Einrichtung des Schlachthofes bestehen hohe Anforderungen, ebenso an die Betäubung der Tiere. Die Übertragung von Seuchen und eine Verunreinigung des Fleisches müssen verhindert werden. Deshalb wird vorgeschrieben, welche Teile des Tieres wie zu untersuchen sind, vor allem bei den empfindlichen inneren Organen. Im Zweifelsfall werden sie chemisch oder mikrobiologisch untersucht.

Nach der Schlachtung

Auch die weitere Verarbeitung erfolgt nach festgelegten Qualitätsstandards und wird laufend kontrolliert. Am Ende erhalten die Konsumenten transparente Informationen über Herkunft, Zusammensetzung, Nährwert, Aufbewahrungsbedingungen und Haltbarkeit des Produktes – bei Fleischprodukten zudem über die Herkunft der Rohstoffe.

 

SUISSE GARANTIE

Bei Produkten mit dem Herkunftszeichen SUISSE GARANTIE stammen die Rohstoffe aus der Schweiz. Sie werden garantiert zu 100% in der Schweiz hergestellt und verarbeitet. Sie werden ohne gentechnisch veränderte Pflanzen und Tiere produziert und stammen von umweltschonend arbeitenden Betrieben, welche den ökologischen Leistungsnachweis (ÖLN) erfüllen.

Ausgefeilte Qualitätssicherung

Die Qualitätssicherung ist in der Schweizer Fleischwirtschaft gut abgestützt. Eine eigene Qualitätssicherungs- und Beratungsstelle (ABZ Spiez) unterstützt die Branche z. B. bei Fragen zu Hygiene oder Rückverfolgbarkeit. Ein engmaschiges Selbstkontrollsystem setzt zudem das HACCP-Konzept der Lebensmittelgesetzgebung bzw. Hygieneverordnung um. In enger Zusammenarbeit mit akkreditierten Labors werden Proben analysiert – besonders in den Bereichen Reinigung, Desinfektion, Schlachttierkörper, Rohmaterial und Fertigprodukte.

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