Bäuerlich geprägte Landwirtschaft mit starkem Bezug zu Tier und Umwelt

Die Schweiz pflegt eine nachhaltige und im internationalen Vergleich kleinräumige Landwirtschaft. Die rund 53 000 Betriebe sind meist bäuerlich und familiär strukturiert, mit einem starken, verantwortungsbewussten Bezug zu Tier und Umwelt. Land- und Fleischwirtschaft sind bedeutende Wirtschaftszweige. Sie sind wichtig sowohl für die Selbstversorgung des Landes wie auch für die Erhaltung und Pflege von Kultur und Landschaft.

Wirtschaftlich wichtige Fleischwirtschaft

Rund 155 000 Beschäftigte zählt unsere Landwirtschaft und an die 134 000 Personen arbeiten in Bereichen, die direkt oder indirekt mit der Nutztierhaltung zusammenhängen. Der inländische Fleischkonsum lag 2016 bei 51 Kilogramm pro Kopf, und vier Fünftel davon stammten aus der Schweiz. Gemäss dem Agrarbericht 2016 des Bundesamtes für Landwirtschaft BLW lag der Produktionswert von Fleisch 2015 bei knapp 2,6 Milliarden Franken und machte damit etwas mehr als ein Viertel des gesamten landwirtschaftlichen Produktionswertes aus.

98 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen werden hierzulande nach dem ökologischen Leistungsnachweis ÖLN bewirtschaftet. Dieser legt nicht nur Standards für eine umweltgerechte Landwirtschaft fest, sondern fördert auch eine tierfreundliche Tierhaltung.

«Gemäss einer 2016 vom Forschungsinstitut Dichter Research AG in der Schweiz durchgeführten repräsentativen Studie essen beinahe 80 Prozent der befragten Personen im Alter von 20 bis 60 Jahren täglich oder mehrmals pro Woche Fleisch. Nur gerade 4 Prozent gaben an, ganz auf Fleisch zu verzichten.»

Beatrice Rudolf, Dichter Research AG, Geschäftsführerin

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