Best of Swiss Gastro und «Schweizer Fleisch» spannen zusammen

«Schweizer Fleisch» arbeitet neu mit Best of Swiss Gastro zusammen. Die beiden Partner wollen Betriebe, die auf Schweizer Fleisch setzen, auszeichnen und ihnen so zu noch mehr Erfolg verhelfen. Was der Sieg bei Best of Swiss Gastro alles bringt, lesen Sie im Interview mit Christine Scheuch, Geschäftsführerin im Interlakener «Ox», das 2014 in der Kategorie Trend als Sieger hervorging.

Christine Scheuch: «Die Resonanz auf unseren ersten Platz war unglaublich!»

Seit zehn Jahren werden innovative neue Restaurantkonzepte mit dem Best of Swiss Gastro Award ausgezeichnet. Darüber hinaus werden in neun Kategorien jeweils die Plätze 1 bis 3 vergeben. Wir haben uns mit Christine Scheuch, Geschäftsführerin des Restaurants Ox in Interlaken, über ihren Sieg in der Kategorie Trend unterhalten.

Das Restaurant Ox in Interlaken wurde im Mai 2012 eröffnet. Wie der vollständige Name «Ox – Restaurant und Grill» verrät, liegt der Schwerpunkt des Restaurantkonzepts beim Fleisch. Das Lokal kommt im urbanen Stil daher: Mobiliar und Fussboden sind dunkel gehalten und richten die Aufmerksamkeit des Besuchers auf den mächtigen Grill hinter dem Buffet. Das Restaurant mit 96 Innensitzplätzen und 70 Terrassenplätzen wird von Christine Scheuch geführt. Die ausgebildete Gastronomiefachassistentin machte während ihrer Lehre die Berufsmatur und war in der gehobenen Gastronomie tätig, so zum Beispiel im Wilderswiler Hotel und
Restaurant Alpenblick, im Winterthurer «Taggenberg» und im «Radisson Blu» in Brüssel. Als Vorbereitung für ihren heutigen Posten absolvierte sie ausserdem die Hotelfachschule in Lausanne. Wir haben Christine Scheuch zu einem Interview getroffen.

Christine Scheuch, das «Ox» wurde Ende 2013 im Rahmen des Best of Swiss Gastro mit dem ersten Platz in der Kategorie Trend ausgezeichnet. Welche Auswirkungen hatte der Sieg für Sie?

Dank dem Gewinn können wir tatsächlich einen Gästezuwachs verzeichnen. Die Resonanz war unglaublich, sei das in der regionalen Bevölkerung, von Bekannten oder Kollegen in der ganzen Branche. Vor allem die regionalen Medien haben viel über uns berichtet, wir schafften es aber sogar bis in die «Berner Zeitung» und in die Berner Ausgabe des «Blick am Abend». Dadurch haben sich viele neue Leute bei uns gemeldet. Wir dürfen uns zum Beispiel über Gäste aus Thun oder Bern freuen. Etwas, das wir vor der Auszeichnung kaum hatten.

Warum hat sich das «Ox» in der Kategorie Trend beworben?

Dass wir uns für den Award in der Kategorie Trend anmelden würden, war schnell klar. Swissness und regionale Produkte – von den Speisen bis zu den Getränken – sind derzeit schliesslich sehr angesagt. Auch das Fleisch vom Lavasteingrill, wie wir es anbieten, ist bei trendbewussten Gästen ausgesprochen beliebt.

«Ox – Restaurant und Grill», der Name Ihres Lokals verspricht viel Fleisch. Oder wie würden Sie Ihr Unternehmen beschreiben?

Als «Restaurant & Grill» sind wir auf Gerichte vom Lavasteingrill spezialisiert. Dabei legen wir den Akzent auf Fleisch aus Schweizer Produktion. Ergänzend zu den Gerichten vom Grill servieren wir traditionelle Schweizer Gerichte – und das alles in einem modernisiert-traditionellen Ambiente. Das bedeutet konkret: viel Holz und einen spannenden Kontrast zwischen Kuhglocken an der Decke und einer chromblitzenden Showküche fürs Frontcooking.

Was mussten Sie tun, um den Award zu gewinnen? War der Aufwand gross?

Anfang 2013 haben wir ein Dossier über unseren Betrieb eingereicht. Dazu gehören Fotos, Speisekarten und ein Fragebogen, in dem man über sein Konzept, aber auch über seine unternehmerischen Werte Auskunft gibt. Nachdem bekannt wurde, dass wir nominiert sind, haben wir unseren Gästen von August bis Oktober Votingkarten abgegeben und sie gebeten, für uns zu stimmen. Diese Karten fürs Publikumsvoting haben wir selbst finanziert. Produziert und geliefert wurden sie von Best of Swiss Gastro, zusammen mit der Auszeichnungsplakette aus Holz, die man als nominierter Betrieb aufhängen darf.

Und wie bringt man die Gäste dazu, für sein Lokal zu voten?

Wir haben das von Fall zu Fall unterschiedlich gehandhabt: Stammgäste baten wir natürlich auch mal ganz direkt um ihre Teilnahme am Voting. Ansonsten legten wir die Votingkarten zum Beispiel ins Rechnungsmäppchen und versuchten so, die Gäste diskret dazu aufzufordern, uns mit einer Note zwischen 1 und 6 zu bewerten. Die Gäste haben die ausgefüllten Karten wieder bei uns abgegeben – so hatten wir als angenehmen Nebeneffekt gleichzeitig ein direktes Feedback auf unsere Leistungen. Die Durchschnittsnote aller Gästebewertungen ergibt in der Endausscheidung zusammen mit der Jurybewertung den Schlussrang.

Für uns war Best of Swiss Gastro von der Nominierung bis zum Sieg nicht nur gute Werbung, sondern auch eine Motivationsspritze für mich und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Informationen

www.oxinterlaken.ch Best of Swiss Gastro und «Schweizer Fleisch» spannen zusammen (pdf, 119 KB)