Nahrungsmittel­konkurrenz

Fleischsorten, welche fast ausschliesslich mit Produkten des Ackerbaus (Getreide, Soja), erzeugt werden, können bis zu einem gewissen Grad in Konkurrenz zum Angebot pflanzlicher Nahrungsmittel für die Menschheit stehen. Dafür ergänzen die wertvollen Eiweisse die Ernährung und erlauben einem zunehmenden Teil der Weltbevölkerung, sich ausgewogen zu ernähren. Nutztiere können im Übrigen wertvolle Nebenprodukte, die beim Vermahlen des Getreides für den menschlichen Konsum anfallen, als Futter verwerten.

Alternative Verwendung

Nahrungskonkurrenz ist auch ein ökonomisches Problem (Kaufkraft!). Die Fleischproduktion ist nur eine von vielen alternativen Verwendungen für dieses Getreide resp. die Flächen, auf denen es angebaut wird. In vielen Industrieländern wird heute ein bedeutender Teil der Ackerflächen zur Energiegewinnung genutzt und in den wohlhabenden Ländern landet ein beträchtlicher Teil der Lebensmittel im Abfall (Food-Waste). Gemäss einer Studie der FAO betragen diese Abfälle je nach Region weltweit zwischen 120 und 300 kg pro Kopf und Jahr.