Treibhausgas-Emissionen

In der Schweiz sind Verkehr, Haushalte und Industrie für über 70% des gesamten Treibhausgas-Ausstosses verantwortlich. Der Anteil der Landwirtschaft liegt gemäss BAFU bei 13.5% (2015). Dabei beträgt der Anteil bei den Kohlendioxidemissionen nur 1,2%. Für die Landwirtschaft ist wichtig, dass neben CO2 auch andere Gase als Treibhausgase eingestuft werden. Von Bedeutung sind vor allem Methan (CH4) und Lachgas (N2O), die mit einem Faktor von 21 resp. 310 in CO2-Äquivalente umgerechnet werden. Im Verhältnis zu den Methan- und Lachgas-Emissionen sind die CO2-Emissionen in der Landwirtschaft unbedeutend. Mit Abstand am stärksten exponiert ist die Haltung von Wiederkäuern wie Rindvieh, Schafe und Ziegen, die beim Verdauen Methan abgeben. Weil die Emissionen pro Tier nur unwesentlich schwanken, ist eine hohe Produktivität der wichtigste Faktor für eine klimaeffiziente Milch- und Fleischproduktion.

Regional und saisonal

Im Vergleich mit den Wiederkäuern verursacht Geflügel geringere Treibhausgasemissionen und braucht weniger Wasser, Schweine sind gute Nebenprodukteverwerter. Saisonale Produkte aus der Region reduzieren die klimatischen Belastungen deutlich.